Konservative Behandlungen bei Kniearthrose
Ist die Kniearthrose und die damit einhergehenden Beschwerden noch nicht weit fortgeschritten, können wir Ihnen folgende konservative Behandlungsmethoden anbieten:
- Entzündungshemmende, schmerzlindernde sowie knorpelkräftigende Medikamente / Substanzen
- Gelenkeinfiltration / Gelenkinjektionen mit Schmiermitteln (Hyaluronsäure oder Eigenblut) und entzündungshemmenden Medikamenten (Kortison)
- Neue kombinierte Methode: Cellular Matrix (Kombination aus Eigenblut- und Hyaluronsäure-Therapie)
Gelenkinjektion mit Kortison
Kortisonspritzen ins Kniegelenk sind ein wirksames Mittel und reduzieren den Schmerz sowie die Knieschwellung und den Gelenkserguss. Kortison hat aber auch einige Nebenwirkungen:
- Es greift einerseits den Knochen sowie den Knorpel an und schwächt die Sehnen.
- Zusätzlich bewirkt Kortison, dass das eigene Immunsystem unterdrückt wird, was wiederum das Infektionsrisiko erhöht.
Alternativen zu Kortisonspritzen sind entweder Injektionen mit Hyaluronsäure oder Spritzen mit Eigenblut. Eine weitere Alternative ist die sogenannte Cellular Matrix = Kombination von Hyaluron und Eigenblut.
Gelenkinjektion mit Hyaluronsäure
Das Hyaluronsäure-Präparat ist ein synthetisch hergestelltes Schmiermittel für die Gelenke. Durch dessen Injektion ins Gelenk wird die Reibung der arthrotisch veränderten Knorpeloberfläche verringert. Dadurch kann das Gelenk besser bewegt werden. Zusätzlich wird das Gelenk durch die Schmierung weniger gereizt, was die arthrosebedingte Gelenkentzündung reduziert. Das vermindert wiederum die Arthroseschmerzen.
In Abhängigkeit des Arthrosestadiums wirken die Schmierspritzen unterschiedlich gut. Viele Patienten bekommen dank dieser Schmierspritzen wieder eine gute Lebensqualität zurück.
Zuerst werden insgesamt drei Schmierspritzen im Abstand von einer Woche injiziert. Dies geschieht bei uns in der Praxis. Die Wirkung der Schmierspritzen hält für eine gewisse Zeit. Die Injektion kann bei gutem Ansprechen jederzeit wiederholt werden.
Da nicht alle Patienten gleich gut auf diese Schmierspritzen ansprechen, werden die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen.
Gelenkinjektion mit Eigenblut
Hierzu wird die körpereigene Wundheilung aus dem Blut genutzt: Wenn man sich schneidet, indiziert unser Blut die entsprechende Heilung. Entscheidend dafür sind vor allem die Thrombozyten.
15 ml Eigenblut wird speziell aufbereitet und in der gleichen Sitzung in das zu behandelnde Knie gespritzt. Diese Behandlung bewirkt eine Schmierung des Kniegelenkes.
Gleichzeitig geben die Thrombozyten die körpereigenen Wundheilungsfaktoren ab. Diese wirken entzündungshemmend und fördern die Gewebeheilung.
Durch diese körpereigene Therapie reduzieren sich bei vielen Patienten die arthrotischen Beschwerden deutlich. Auch hier werden drei Spritzen im Abstand einer Woche verabreicht.
Da nicht alle Patienten gleich gut auf diese Eigenblut-Spritzen ansprechen, werden die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen.
Kombination aus Hyaluronsäure und Eigenblut (Cellular Matrix)
Neu bieten wir als eines der ersten Zentren die neuartige Arthrose-Therapie "Cellular Matrix" an. Sie verstärkt die guten Eigenschaften der Eigenbluttherapie mit jenen der Hyaluronsäure-Therapie, um noch bessere Ergebnisse bei der Behandlung der Kniearthrose zu erzielen.
Hierbei wird die Gewinnung von Wachstumsfaktoren und Blutplättchen aus dem eigenen Blut durch ein spezielles Trenngel optimiert und im Reagenzglas mit Hyaluronsäure vernetzt. Dadurch entsteht eine homogene Matrix, welche eine bessere Verteilung beider Substanzen im Gelenk bewirkt.
Zahlreiche Studien zeigen eine deutlich bessere Wirkung des Kombipräparates im Vergleich zur Einzelgabe.
Erfahren Sie hier mehr.
Fragen an PD Dr. med. Andreas L. Oberholzer:
- Diagnose Kniearthrose: Konservative Therapie oder Knieprothese?
- Warum ist eine umfassende Beratung vor einer Behandlung wichtig?
- Was sind die Vorteile einer konservativen Kniearthrose-Therapie?
- Was können Patientinnen und Patienten eigenständig zum Therapieerfolg beitragen?
- Wie lange kann die Kniearthrose konservativ behandelt werden?
- Welche konservative Therapieform erzielt die beste Wirkung?
- Wie sollen Personen mit Knieschmerzen vorgehen?
Beratungstermin vereinbaren
Wir gewährleisten eine rasche, fachlich kompetente Abklärung und Beratung sowie eine Behandlung nach den modernsten Möglichkeiten.
PD Dr. med. Andreas L. Oberholzer ist ausgewiesener Experte für die Behandlung von Kniearthrose und verfügt über grosse Erfahrung auf dem Gebiet des künstlichen Kniegelenks und alternativen Behandlungsmethoden.
Buchen Sie Ihren Termin hier online direkt online oder rufen Sie uns an: +41 44 388 16 16. Gerne dürfen Sie bei uns auch eine Zweitmeinung einholen.
Für eine Konsultation in unserem Fachzentrum ist eine allgemeine schweizerische Versicherung (Krankenkassen-Grundversicherung) ausreichend.


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Knorpelunterstützende Medikamente

PD Dr. med. Andreas L. Oberholzer
Facharzt FMH für Orthopädie und Unfallchirurgie. Spezialgebiete: Knie-, Hüft- und Fusschirurgie.
Expertise
Expertise in Knie-, Fuss- und Hüftchirurgie mit mehr als 20 Jahren Erfahrung.
Innovation
Innovative und modernste Therapien gepaart mit bewährten Methoden und hochwertige Implantate für beste Qualität und höchste Sicherheit.
Individuell
Umfassender und individueller Behandlungsplan.
Persönlich
Persönliche und durchgehende Betreuung.
Zufriedenheit
Höchste Patientenzufriedenheit und hohe Weiterempfehlungsrate.
